Buchvernissage „Der letzte Untervogt“ von Hansruedi Frei

Die Stubengesellschaft und der Gemeinderat laden zu einem öffentlichen Stubendabend ein. Hansruedi Frei stellt sein neustes Werk „Der letzte Untervogt“ vor.

Der Roman zeigt, wie die Menschen im Stammertal die Franzosenzeit von 1798 bis 1815 erleben, also den Übergang von der alten Feudalordnung zur neuen, basisdemokratischen Eidgenossenschaft. Im Mittelpunkt stehen nicht trockene Geschichtsdaten, sondern der Alltag in den Dörfern: Schicksale einzelner Personen und Familien, menschliche Tragödien, aber auch glückliche Momente trotz Krieg und Not
Das Buch stellt die Frage, ob die Franzosen der Eidgenossenschaft wirklich Freiheit brachten: Einerseits zerstören sie ein ungerechtes Feudalsystem und den Machtmissbrauch reicher Klöster, andererseits überziehen sie das Land mit Krieg und Leid. Viele Episoden beruhen auf tatsächlich Geschehenem; andere sind vom Autor auf Grundlage historischer Kenntnisse und Lebenserfahrung weitergedacht und teilweise zeitlich leicht verschoben.

23 wahre Geschichten über die Menschen in jener Zeit im und ums Stammertal, spannend erzählt. Eingebaut in den Abend ist eine kurze philosophische Betrachtung zur Freiheit und zwei kurze Textlesungen.

Ort: Gemeindehaussaal Unterstammheim
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: frei

Hansruedi Frei

Hansruedi Frei ist in Unterstammheim aufgewachsen und lebt dort heute noch. Er war Reallehrer in Seuzach und in Stammheim. Er verfasste mehrere Bücher. Auch war er Verfasser von Radiosendungen mit dem Titel „Land und Lüüt“. Er ist durch seine vielfältigen Aktivitäten im Stammertal ein Förderer des kulturellen Lebens, er betätigte sich als Behördenmitglied, Chorleiter und Initiator von gemeinschaftsfördernden Anlässen.

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